Standard, Leichtgewicht, Multifunktion, Transport oder Bad: Was die Typen unterscheiden, für wen sie passen und was sie kosten.
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Bild: saneq
Welcher Rollstuhl passt, hängt zuerst von deinem Alltag ab: Fährst du selbst, wirst du geschoben oder brauchst du Unterstützung beim Sitzen? Dieser Ratgeber erklärt die Unterschiede zwischen den Rollstuhlarten und zeigt, welche Fragen deine Auswahl eingrenzen. Konkrete Modelle machen Gewicht, Ausstattung und Kosten vergleichbar.
Ein Ratgeber der saneq-Redaktion auf Basis von Herstellerunterlagen und den Leitlinien zur Rollstuhlversorgung der WHO. Die Modellbeispiele stammen aus unserem Sortiment, Stand September 2026. Wir haben keinen eigenen Praxistest durchgeführt. Die Auswahlhilfe ersetzt die persönliche Beurteilung und Anpassung nicht.
Die Grafik oben zeigt fünf Rollstuhltypen von links nach rechts. Die Nummern helfen bei der Zuordnung; sie stellen keine Rangfolge dar.
Nr.
Typ
Typisch für
1
Standard-Rollstuhl
Alltag, vorübergehender Bedarf, Selbstfahren oder Schieben
2
Leichtgewicht-Rollstuhl
Häufiges Verladen, Selbstfahren
3
Multifunktions-Rollstuhl
Pflege, verstellbare Sitzposition
4
Transportrollstuhl
Kurze begleitete Wege, auch auf Reisen
5
Dusch-Toilettenrollstuhl
Dusche und WC
Welche Rollstuhlarten gibt es?
Rollstühle lassen sich nach Antrieb, Bauweise und Einsatz unterscheiden. Ein manueller Rollstuhl wird durch Muskelkraft bewegt: durch dich selbst oder durch eine Begleitperson. Ein Elektrorollstuhl hat einen motorischen Antrieb. «Faltrollstuhl» beschreibt dagegen die Bauweise. Ein faltbares Modell kann zugleich ein Standard-, Leichtgewicht- oder Transportrollstuhl sein.
Hier stehen manuelle Modelle aus dem saneq-Sortiment im Mittelpunkt. Aktiv- oder Adaptivrollstühle werden besonders auf die eigenständige Fortbewegung und die Person abgestimmt. Sie sind ebenso wie Elektro- und Stehrollstühle nicht Teil dieser Modellauswahl. Wenn du täglich selbst fahren möchtest, sollte eine Fachperson auch solche Versorgungsmöglichkeiten mit dir prüfen.
Standard-Rollstuhl: grundlegende Ausstattung für den Alltag
Ein Standard-Rollstuhl unterstützt Alltagswege zu Hause und in Pflegeeinrichtungen. Er kommt auch bei vorübergehend eingeschränkter Gehfähigkeit infrage, etwa nach einer Operation oder einem Unfall. Grosse Hinterräder mit Greifreifen ermöglichen bei geeigneter Passung die Selbstfahrt. Die Greifreifen sind die Ringe aussen an den Rädern. Über die Schiebegriffe kann eine Begleitperson übernehmen.
Der Ecotec 2G wird bei saneq häufig gewählt. Er hat einen Stahlrahmen, wegschwenkbare Armlehnen und abnehmbare Antriebsräder. Laut Hersteller ist er bis 130 kg belastbar. Ohne Trommelbremse ist er gefaltet 30 cm breit. Bei saneq kostet er ab CHF 299 inklusive MWST, Stand September 2026. Seine Anleitung sieht ebene, feste Untergründe vor. Der Rotec bietet unter anderem eine verstellbare Rückenhöhe.
Leichtgewicht-Rollstuhl: Gewicht und Ausstattung gemeinsam prüfen
Leichtgewichtrollstühle sind besonders dann interessant, wenn du den Stuhl häufig verlädst. Die hier vorgestellten Modelle haben Aluminiumrahmen. Der Litec 2G wiegt ab 13.6 kg, der Standard-Rollstuhl Ecotec 2G ab 18.6 kg. Diese Herstellerangaben gelten jeweils für 38 cm Sitzbreite ohne Trommelbremse. Der Unterschied beträgt 5 kg Gesamtgewicht. Das tatsächliche Hebegewicht hängt davon ab, welche Teile du vor dem Verladen abnimmst.
Beim Litec 2G Plus gehören laut Hersteller unter anderem Sitzkissen, Stockhalter und Kippschutz zur Ausstattung. Er wiegt mehr als das Grundmodell. Der Freetec bietet einen anpassbaren Rückenbezug und eine verstellbare Sitztiefe. Vergleiche solche Funktionen mit deinen Anforderungen an die Sitzposition und Bedienung.
Multifunktions-Rollstuhl: Sitz und Rücken gezielt positionieren
Ein Multifunktionsrollstuhl bietet zusätzliche Verstellungen für die Sitzposition. Beim Multitec lassen sich Sitzeinheit und Rückenlehne im Winkel verändern. Bei einer Neigung der Sitzeinheit kippt der Sitz mit; eine Rückenverstellung verändert dagegen den Winkel zwischen Sitz und Lehne. Dazu kommen eine Kopfstütze und hochschwenkbare Beinstützen. Die Kombination kann bei einem entsprechend abgeklärten Bedarf sinnvoll sein.
Dieser Typ kommt infrage, wenn du eine gezielte Unterstützung und Veränderung der Sitzposition benötigst. Kläre mit einer Fachperson, welche Verstellungen helfen und wer sie bedient. Auch ein Multifunktionsmodell kann Greifreifen haben. Erprobe am konkreten Modell, ob du damit deine Alltagswege selbstständig bewältigen kannst.
Transportrollstuhl: kurze Wege mit Begleitung
Ein Transportrollstuhl mit kleinen Hinterrädern und ohne Greifreifen wird von einer Begleitperson bewegt. Der Travelite wiegt laut Hersteller insgesamt 9.3 kg und wird mit einer Tragetasche geliefert. Seine Gebrauchsanweisung beschränkt den Einsatz auf kurze begleitete Wege auf ebenem, festem Untergrund.
Der Expedition Plus ist eine weitere Option für begleitete Wege. Er hat laut Hersteller eine Doppelfunktionsbremse zum Verzögern und Feststellen. Kläre vor der Auswahl, wer schiebt und ob diese Person den Stuhl auf den vorgesehenen Wegen kontrollieren kann. Weitere Modelle findest du bei den Transportstühlen.
Dusch-Toilettenrollstuhl: für Körperpflege und WC
Ein Dusch-Toilettenrollstuhl ist für Aufgaben im Bad ausgelegt. Beim Aston gehören eine Hygieneaussparung, ein Toiletteneimer und hochklappbare Armlehnen dazu. Seine Anleitung beschränkt die Nutzung auf Innenräume. Die Dusche muss mit dem Stuhl befahrbar sein. Prüfe auch, ob die konkrete Ausführung über dein WC passt.
Der DuoMotion bietet einen waschbaren Anpassrücken. Bei Aston und DuoMotion gibt es unterschiedliche Radausführungen. Wähle nach Bedienbarkeit und dem benötigten Platz im Bad.
Der TRS 130 ist dagegen eine Toilettenhilfe mit Eimer und schwenkbaren Armlehnen. Seine Zweckbestimmung ist keine Freigabe zum Duschen. Orientiere dich an der Anleitung, nicht allein am ähnlichen Aussehen. Die entsprechenden Bereiche im Shop sind Duschhilfen und Toilettenhilfen.
Selbst fahren oder geschoben werden: Was entscheidet?
Selbst fahren oder geschoben werden: zwei Möglichkeiten der Fortbewegung.
Bild: saneq
A zeigt die Selbstfahrt über die Greifreifen. B zeigt einen Transportstuhl mit kleinen Hinterrädern, den eine Begleitperson schiebt.
Für die Selbstfahrt über Greifreifen musst du diese erreichen, greifen und kontrolliert bewegen können. Dazu gehören auch Lenken und Anhalten. Prüfe diese Tätigkeiten mit dem passend eingestellten Modell. Ein Rollstuhl mit Greifreifen kann zusätzlich geschoben werden. Ein kleiner Transportstuhl ohne Greifreifen bietet diese Wahl nicht.
Die Radgrösse allein reicht zur Einordnung aber nicht aus. Der D-Lite wird laut Herstellerdaten mit 12.5- oder 24-Zoll-Rädern angeboten. Seine Gebrauchsanweisung beschreibt den kurzen Einsatz durch eine Hilfs- oder Pflegeperson. Leite aus den grossen Rädern deshalb keine Freigabe zur Selbstfahrt ab. Für diese Nutzung muss die Eignung der konkreten Ausführung geklärt sein.
Wenn eine Begleitperson häufig schiebt, sind erreichbare Schiebegriffe und eine passende Begleitbremse wichtig. Eine Trommelbremse wird über Hebel an den Griffen bedient und dient zum kontrollierten Verzögern. Die Feststellbremse sichert den abgestellten Rollstuhl. Lass dir beide Funktionen erklären. Beachte die in der Anleitung zugelassenen Untergründe und Gefälle. Bei den hier gezeigten Modellen macht die Trommelbremse den Rollstuhl breiter und schwerer. Die Werte findest du im Ratgeber «Rollstuhl richtig ausmessen».
Welcher Rollstuhltyp kommt für deinen Alltag infrage?
Die Tabelle hilft beim Eingrenzen. Sie ersetzt keine individuelle Empfehlung. Ausgangspunkt ist die Aufgabe, die der Rollstuhl erfüllen soll.
Deine Situation
Das solltest du prüfen
Entscheidender Punkt
Vorübergehender Bedarf, etwa nach einer Operation
Standard- oder Leichtgewichtrollstuhl; bei ausschliesslich kurzen begleiteten Wegen auch Transportstuhl
Sitzen, Antrieb und Umsetzen müssen zur aktuellen Situation passen.
Dusch-Toilettenrollstuhl oder reine Toilettenhilfe
Freigabe für den jeweiligen Einsatz und Zugänglichkeit des Bads prüfen.
Worauf solltest du bei der Auswahl achten?
Neun Bauteile eines manuellen Rollstuhls. Die Nummern entsprechen der folgenden Legende.
Bild: saneq
Schiebegriff mit Trommelbremshebel: Prüfe, ob die Begleitperson Griff und Bremshebel gut erreicht.
Rückenlehne: Lass prüfen, ob Höhe und Unterstützung zu deiner Sitzhaltung passen.
Armlehne: Prüfe, ob Höhe und Schwenkfunktion das Umsetzen und den Zugang zum Tisch erleichtern.
Feststellbremse: Prüfe im Stillstand, ob beide Feststellbremsen den Rollstuhl gegen Wegrollen sichern.
Greifreifen: Erprobe, ob du die Ringe erreichen und damit kontrolliert fahren, lenken und anhalten kannst.
Antriebsrad mit Steckachse: Lass dir das Abnehmen und sichere Verriegeln des Rads zeigen.
Lenkrad: Prüfe, ob die vorderen Räder frei drehen und unbeschädigt sind.
Fussstütze mit Fussplatte: Lass prüfen, ob deine Füsse abgestützt sind und die Fussplatten zum Umsetzen hochklappen.
Kippschutz: Lass den Kippschutz nach Anleitung einstellen und seine Bedienung zeigen.
Alltag und Sitzbedarf zuerst beschreiben
Notiere deine typischen Wege und Tätigkeiten. Nutzt du den Stuhl zu Hause, beim Einkaufen oder nur für Termine? Möchtest du dich selbstständig an einen Tisch bewegen? Wer hilft, wenn die Kraft nachlässt? Beziehe die Person ein, die später schiebt oder beim Umsetzen unterstützt.
Auch die Sitzversorgung gehört zur Auswahl. Besprich längere Sitzzeiten, Schmerzen und bestehende Druckstellen mit einer medizinischen oder therapeutischen Fachperson. Entscheidend sind deine Fähigkeiten, dein Sitzbedarf und deine Aufgaben im Alltag.
Umsetzen und Bedienung mitdenken
Schwenkbare Armlehnen und abnehmbare Beinstützen können den Zugang beim Umsetzen erleichtern. Prüfe, ob du Verriegelungen erreichen und bedienen kannst. Lass dir zeigen, welche Unterstützung du benötigst.
Belastbarkeit, Gewicht und Räder vergleichen
Belastbarkeit: Halte die Herstellergrenze der gewählten Ausführung ein. Kläre, welches Zubehör und welche mitgeführten Gegenstände bei der zulässigen Belastung berücksichtigt werden müssen.
Gewicht beim Verladen: Vergleiche das Gewicht im vorgesehenen Transportzustand. Lass dir zeigen, welche Räder und Beinstützen du dafür abnehmen kannst.
Bereifung: Vollgummi- oder PU-Reifen benötigen keine Luftdruckkontrolle. Sie brauchen trotzdem eine Kontrolle auf Verschleiss und Schäden. Prüfe am konkreten Modell, ob sich die Räder auf deinen Wegen gut bewegen lassen.
Bremsausstattung: Bei den Standard-, Leichtgewicht- und Multifunktionsmodellen der Tabelle gibt es Ausführungen mit Trommelbremse. Wähle diese nach dem Bedarf der Begleitperson.
Sitzbreite, Gesamtbreite und Platzbedarf prüfst du anschliessend an der konkreten Ausführung. Die Messschritte für Körper, Türen und Auto findest du im Ratgeber «Rollstuhl richtig ausmessen».
Ausstattung erproben und Service klären
Vergleiche, was enthalten ist: etwa Sitzkissen, Kippschutz oder Stockhalter. Kläre eine besondere Druckentlastung mit einer Fachperson; die Eignung des Sitzkissens muss individuell beurteilt werden. Lass Änderungen an der Sitzposition und die Einstellung des Kippschutzes fachgerecht vornehmen.
Zur Versorgung gehören nach den WHO-Leitlinien Beurteilung, Anpassung, Einweisung und Nachkontrolle. Probiere die wichtigen Alltagshandlungen mit fachlicher Begleitung aus. Kläre vorab auch Wartung, Reparaturen und verfügbare Ersatzteile. Ein auffälliges Bremsverhalten oder beschädigte Teile gehören in die Hände des Fachhandels.
Was kostet ein Rollstuhl?
In unserem Sortiment beginnen die Preise für Toilettenrollstühle bei CHF 168 und für Transportstühle bei CHF 205. Standard-Rollstühle kosten ab CHF 299, Leichtgewichtrollstühle ab CHF 429. Dusch-Toilettenrollstühle sind ab CHF 529 erhältlich, Multifunktionsrollstühle ab CHF 1399. Alle Einstiegspreise sind inklusive MWST, Stand September 2026.
Die Tabelle zeigt konkrete Modelle von drive. Die Preisspannen ergeben sich aus den Ausführungen. Gewichte und Belastbarkeiten sind Herstellerangaben aus den Produktdaten. Die Gewichte bezeichnen das angegebene Gesamtgewicht; Zubehör und die tatsächlich bestellte Ausführung sind zusätzlich abzugleichen.
Die Spannen innerhalb eines Modells ergeben sich aus den erfassten Ausführungen. Bei Aston und DuoMotion stehen die getrennten Gewichte für die Varianten mit kleinen oder grossen Rädern. Der niedrigste Preis und das niedrigste Gewicht müssen nicht zur gleichen Ausstattung gehören. Vergleiche deshalb das Angebot für genau die benötigte Variante.
Für Rollstühle sieht die MiGeL vom 1. Juli 2026 keine Vergütung durch die Grundversicherung vor. Kläre mögliche Leistungen von IV oder AHV vor dem Kauf bei der zuständigen Stelle; eine Übersicht bietet der Finanzierungsabschnitt auf unserer Seite Rollstühle.
Welche Modelle kannst du näher vergleichen?
Die folgende Auswahl greift die oben beschriebenen Unterschiede auf: Ecotec 2G für die Grundausstattung, Litec 2G für das Gewicht und Litec 2G Plus für zusätzliche Ausstattung. Multitec steht für Positionierung. Travelite und Expedition Plus zeigen Optionen für kurze begleitete Wege. Aston und TRS 130 trennen den Bedarf für Dusche und WC vom reinen Toiletteneinsatz.
Der zusätzliche Rollstuhlvergleich umfasst die Modelle der Kategorie Rollstühle. Transportstühle und Bad-/WC-Hilfen prüfst du über die jeweiligen Produktseiten.
Welche Fragen zu Rollstuhlarten werden häufig gestellt?
Unsere Leichtgewichtrollstühle haben Aluminiumrahmen, der Standard-Rollstuhl Ecotec 2G einen Stahlrahmen. Ein konkreter Vergleich: Litec 2G 13.6 kg, Ecotec 2G 18.6 kg. Das sind 5 kg Unterschied beim Gesamtgewicht laut Hersteller, jeweils mit 38 cm Sitzbreite ohne Trommelbremse. Vergleiche stets die gewünschte Ausführung und Ausstattung.
Faltbar bezeichnet die Bauweise. Auch Standard-, Leichtgewicht- und Transportrollstühle können faltbar sein. Antrieb und Sitzversorgung prüfst du zusätzlich am konkreten Modell.
Für kurze begleitete Wege kann er passen, sofern seine Zweckbestimmung dies vorsieht. Ein Modell ohne Greifreifen erlaubt keine Selbstfahrt darüber. Für längere Sitzzeiten und eigenständige Mobilität braucht es eine gesonderte Beurteilung.
Ein Modell mit zusätzlichen Möglichkeiten zur Positionierung, etwa einer neigbaren Sitzeinheit und verstellbaren Rückenlehne. Die Auswahl richtet sich nach deiner benötigten Unterstützung beim Sitzen. Welche Funktionen dafür passen, klärst du mit einer Fachperson.
Nein. Entscheidend ist, ob und auf welchen Wegen eine Begleitperson schiebt. Lass deren Bedarf und die Bremsbedienung am konkreten Modell prüfen. Die Feststellbremse bleibt zum Sichern beim Abstellen und Umsetzen wichtig.
Die Diagnose allein beantwortet diese Frage nicht. Beweglichkeit, Gleichgewicht, Greiffunktion, Sitzbedarf und Unterstützung im Alltag unterscheiden sich. Lass die Versorgung mit einer medizinischen oder therapeutischen Fachperson und dem Fachhandel abstimmen.
Noch unsicher? Beschreibe unserem Team deine typischen Wege, ob du selbst fahren möchtest und welche Unterstützung verfügbar ist. So können wir die Modelle und Ausstattungen mit dir eingrenzen. Die persönliche Sitzversorgung und Einweisung stimmst du mit einer geeigneten Fachperson ab.