Rollstühle
Filter und Sortierung
1 – 24 von 63
1 – 24 von 63 Einträgen
Rollstühle sind unverzichtbare Mobilitätshilfen, die Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit unterstützen. In dieser Kategorie finden Sie verschiedene Rollstuhltypen, die sich in Gewicht, Ausstattung und Funktionalität unterscheiden. Standard-Rollstühle bieten solide Grundausstattung und sind oft klappbar, um den Transport und die Lagerung zu erleichtern. Leichtgewichtrollstühle zeichnen sich durch geringeres Gewicht und handlichere Maße aus, was die Handhabung im Alltag vereinfacht.
Die Auswahl eines Rollstuhls richtet sich nach individuellen Bedürfnissen wie Körpergewicht, Mobilitätsgrad und Einsatzbereich. Wichtige Merkmale sind unter anderem das Faltmass, die Länge der Fussstützen, die Gesamtbreite sowie die Höhe der Rückenlehne und Armlehnen. Multifunktions-Rollstühle bieten zusätzliche Einstellmöglichkeiten und Komfort, etwa durch verstellbare Rückenlehnen oder Armstützen.
Marken wie drive und Teqler sind in dieser Kategorie vertreten und bieten qualitativ hochwertige Modelle an. Die Rollstühle sind meist für eine maximale Belastung von bis zu 130 kg ausgelegt und verfügen über robuste Treibräder mit 24 Zoll Durchmesser sowie kompakte Vorderräder. Die HMV-Nummer 18.50.02.0131 weist auf die medizinische Zulassung hin.
Wichtige Auswahlkriterien für Rollstühle
- Gewicht und Faltmass für einfache Handhabung und Transport
- Grösse und Verstellbarkeit von Fussstützen und Armlehnen
- Gesamtbreite und -höhe für Komfort und Passgenauigkeit
- Maximale Belastbarkeit entsprechend dem Nutzergewicht
- Art der Räder für verschiedene Untergründe und Einsatzbereiche
Ein geeigneter Rollstuhl unterstützt die Mobilität und trägt zur Selbstständigkeit bei. Die richtige Wahl hängt von den individuellen Anforderungen ab, weshalb eine sorgfältige Beratung und Anpassung empfehlenswert sind.
Rollstuhl im Alltag: Masse, Wendigkeit und Transport prüfen
Für die praktische Nutzung eines Rollstuhls sind nicht nur Sitzkomfort und Belastbarkeit entscheidend, sondern auch die räumlichen Bedingungen im Alltag. Die Gesamtbreite sollte zu Türen, Liftkabinen, Fluren und Badezimmern passen, während Gesamtlänge und Wendigkeit bei engen Wohnsituationen wichtig sind. Ein faltbarer Rollstuhl mit schmalem Faltmass lässt sich einfacher verstauen oder im Auto mitnehmen; das Gesamtgewicht spielt dabei besonders für Angehörige und Betreuungspersonen eine Rolle.
Auch die Einstellung der Fussstützen und Armlehnen beeinflusst die Handhabung im Alltag. Fussstützen mit passender Länge unterstützen eine stabile Sitzposition, während Armlehnen beim seitlichen Umsetzen oder beim Heranfahren an einen Tisch relevant sein können. Vor dem Kauf lohnt es sich, die wichtigsten Einsatzorte auszumessen und zu prüfen, ob der Rollstuhl überwiegend selbstständig über die Greifreifen bewegt wird oder ob häufig eine Begleitperson schiebt.
Rollstuhl oder andere Mobilitätshilfe?
Ein Rollstuhl eignet sich, wenn längere Strecken sitzend zurückgelegt werden oder Gehen nur eingeschränkt möglich ist. Wer noch selbstständig gehen kann, aber zusätzliche Stabilität und Pausenmöglichkeiten benötigt, findet je nach Situation auch bei Rollatoren eine passende Lösung. Für kurze Wege mit höherem Stützbedarf können Gehgestelle sinnvoll sein, da sie vor allem beim sicheren Abstützen während des Gehens unterstützen.
Eine weitere Abgrenzung besteht zu Transportstühlen. Diese sind meist darauf ausgelegt, von einer Begleitperson geschoben zu werden, während viele Rollstühle mit grossen Treibrädern für die eigenständige Fortbewegung über Greifreifen konstruiert sind. Welche Mobilitätshilfe geeignet ist, hängt von Gehfähigkeit, Kraft, Umgebung und geplanter Nutzungsdauer ab.
Wer zahlt einen Rollstuhl in der Schweiz?
Je nach Lebenssituation übernimmt eine andere Sozialversicherung die Kosten. Entsteht der Bedarf vor dem AHV-Referenzalter, ist die Invalidenversicherung (IV) zuständig: Sie übernimmt Rollstühle ohne Motor und Elektrorollstühle in einfacher, zweckmässiger Ausführung – in der Regel leihweise aus ihren Depots. Die Anmeldung erfolgt mit dem Formular 001.002 bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons; ein einmal zugesprochener IV-Anspruch bleibt dank Besitzstandgarantie auch im Rentenalter bestehen.
Im AHV-Alter leistet die AHV an einen Rollstuhl ohne Motor einen Beitrag von maximal CHF 900.–, alle fünf Jahre neu beanspruchbar (Antrag mit Formular 009.001 bei der IV-Stelle). Bei invaliditätsbedingt notwendiger Spezialversorgung sind bis zu CHF 1'840.– möglich, mit zusätzlich benötigtem Antidekubituskissen bis zu CHF 2'200.–; auch Mietkosten können bis zum Höchstbetrag vergütet werden. Ist ein Unfall die Ursache, übernimmt vorrangig die Unfallversicherung (UVG) Rollstühle mit und ohne Motor.
Wichtig zu wissen: Die Grundversicherung der Krankenkasse beteiligt sich gemäss Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) nicht an Rollstühlen; eine Beteiligung ist höchstens über eine Zusatzversicherung möglich. Ergänzungsleistungen können einen Teil des AHV-Beitrags sowie Reparaturen zurückerstatten, und Organisationen wie Pro Senectute oder Pro Infirmis gewähren im Einzelfall Beiträge oder Leihgeräte. Bei vorübergehendem Bedarf – etwa nach einer Operation – oder als Zweitrollstuhl lohnt sich der Direktkauf: Bei saneq sind Standardrollstühle ab Lager kurzfristig lieferbar. Detaillierte Auskünfte geben die offiziellen Merkblätter 3.02 «Hilfsmittel der AHV» und 4.03 «Hilfsmittel der IV» der Informationsstelle AHV/IV.
- Welche Arten von Rollstühlen gibt es und worin unterscheiden sie sich?
- Es gibt verschiedene Arten von Rollstühlen, darunter Standard-Rollstühle, Leichtgewichtrollstühle und Multifunktions-Rollstühle. Standardmodelle sind robust und oft klappbar, Leichtgewichtrollstühle sind leichter und einfacher zu handhaben, während Multifunktions-Rollstühle zusätzliche Einstellmöglichkeiten und Komfort bieten. Die Wahl hängt von den individuellen Bedürfnissen und dem Einsatzbereich ab.
- Wie wähle ich den passenden Rollstuhl für meine Bedürfnisse aus?
- Der passende Rollstuhl wird anhand von Kriterien wie Körpergewicht, Mobilitätsgrad, Einsatzbereich und Komfortbedürfnissen ausgewählt. Wichtige Merkmale sind das Gewicht, Faltmass, die Grösse der Fussstützen, die Höhe der Rückenlehne und Armlehnen sowie die maximale Belastbarkeit. Eine individuelle Beratung hilft, das optimale Modell zu finden.
- Welche Rolle spielen die Räder bei der Auswahl eines Rollstuhls?
- Die Räder beeinflussen die Mobilität und den Einsatzbereich des Rollstuhls. Grösse und Material der Treibräder bestimmen, wie gut der Rollstuhl auf verschiedenen Untergründen fährt. Treibräder mit 24 Zoll Durchmesser sind üblich und bieten gute Fahreigenschaften, während kleinere Vorderräder die Wendigkeit verbessern. Die Wahl der Räder sollte zum Einsatzort und den individuellen Anforderungen passen.
- Wie pflege und warte ich einen Rollstuhl richtig?
- Ein Rollstuhl sollte regelmässig gereinigt und auf Verschleiss geprüft werden. Dazu gehören die Kontrolle der Räder, Bremsen und Verbindungen. Verschmutzungen lassen sich mit einem feuchten Tuch entfernen. Bei technischen Problemen oder Schäden ist eine fachgerechte Reparatur wichtig, um die Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten.
- Für welches Körpergewicht sind die Rollstühle in dieser Kategorie geeignet?
- Die Rollstühle in dieser Kategorie sind in der Regel für eine maximale Belastung von bis zu 130 kg ausgelegt. Es ist wichtig, das Körpergewicht des Nutzers zu berücksichtigen, um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten. Für schwerere Personen sind spezielle Modelle mit höherer Belastbarkeit erforderlich.
- Passt ein Rollstuhl durch normale Türen?
- Ob ein Rollstuhl durch normale Türen passt, hängt von seiner Gesamtbreite und der tatsächlichen Türbreite ab. In den technischen Angaben ist die Gesamtbreite des Modells besonders wichtig, nicht nur die Sitzbreite. Vor dem Kauf sollten Türen, Liftkabinen und enge Durchgänge am Einsatzort ausgemessen werden. Zusätzlich ist zu beachten, dass beim Rangieren etwas Spielraum hilfreich ist, insbesondere in Badezimmern, Fluren oder kleinen Zimmern.
- Was ist der Unterschied zwischen einem Rollstuhl und einem Transportstuhl?
- Ein Rollstuhl ist häufig für die Fortbewegung durch die nutzende Person selbst ausgelegt, während ein Transportstuhl meist von einer Begleitperson geschoben wird. Rollstühle haben oft grosse Hinterräder mit Greifreifen, Transportstühle dagegen kompaktere Räder. Dadurch unterscheiden sie sich in Gewicht, Wendigkeit und Einsatzbereich. Für kurze begleitete Wege kann ein Transportstuhl praktisch sein; für mehr Eigenständigkeit ist ein entsprechend ausgestatteter Rollstuhl meist geeigneter.
- Kann ein faltbarer Rollstuhl im Auto transportiert werden?
- Ein faltbarer Rollstuhl kann häufig im Auto transportiert werden, sofern Faltmass, Gesamtgewicht und Kofferraumgrösse zusammenpassen. Wichtig ist, die Breite im gefalteten Zustand und die Gesamtlänge des Rollstuhls mit dem verfügbaren Platz zu vergleichen. Abnehmbare oder wegschwenkbare Fussstützen können das Verstauen erleichtern. Bei regelmässigem Transport sollte auch berücksichtigt werden, wer den Rollstuhl hebt und wie schwer das Modell ist.
- Welche Bedeutung haben verstellbare Fussstützen beim Rollstuhl?
- Verstellbare Fussstützen helfen, die Beinposition an die Körpergrösse und Sitzhaltung anzupassen. Eine passende Fussstützenlänge kann dazu beitragen, dass die Füsse sicher aufliegen und die Knieposition angenehmer ist. Sind die Fussstützen zu kurz oder zu lang eingestellt, kann das Sitzen ungünstig werden. Vor allem bei regelmässiger Nutzung sollte geprüft werden, ob Länge, Schwenkbarkeit und Abnehmbarkeit der Fussstützen zum Alltag passen.
- Eignet sich ein Rollstuhl eher für Innenräume oder für draussen?
- Ein Rollstuhl kann je nach Bauart sowohl in Innenräumen als auch im Aussenbereich eingesetzt werden. Für Innenräume sind Gesamtbreite, Wendigkeit und das Rangieren in engen Bereichen entscheidend. Draussen spielen Untergrund, Radgrösse, Stabilität und Bremsen eine grössere Rolle. Viele Standard- und Leichtgewichtrollstühle sind für gemischte Alltagssituationen vorgesehen, sollten aber anhand der konkreten technischen Angaben und der geplanten Umgebung ausgewählt werden.
- Worauf sollte man achten, wenn eine Begleitperson den Rollstuhl schiebt?
- Wenn eine Begleitperson den Rollstuhl schiebt, sind Schiebegriffe, Bremsen, Gesamtgewicht und Wendigkeit besonders wichtig. Der Rollstuhl sollte sich kontrolliert führen lassen und zur Körpergrösse der schiebenden Person passen. Für Transport und Lagerung ist ein klappbares Modell mit handlichem Faltmass hilfreich. Auch die Umgebung spielt eine Rolle: Rampen, Schwellen und enge Kurven erfordern eine stabile Konstruktion und eine sichere Bedienung der Bremsen.
- Wer zahlt einen Rollstuhl in der Schweiz?
- Das hängt von der Situation ab: Vor dem AHV-Referenzalter übernimmt die Invalidenversicherung (IV) Rollstühle als Hilfsmittel, meist leihweise. Im AHV-Alter zahlt die AHV an Rollstühle ohne Motor einen Beitrag von maximal CHF 900.– alle fünf Jahre. Ist ein Unfall die Ursache, übernimmt die Unfallversicherung. Die Krankenkassen-Grundversicherung beteiligt sich dagegen nicht an Rollstühlen. Zuständig für Anträge ist die IV-Stelle des Wohnsitzkantons.
- Wie viel zahlt die Krankenkasse an einen Rollstuhl?
- Die obligatorische Grundversicherung (KVG) leistet gemäss Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) keine Beiträge an Rollstühle. Eine Kostenbeteiligung ist nur über eine allfällige Zusatzversicherung (VVG) möglich – ein Blick in die Police lohnt sich. Für die Finanzierung sind stattdessen je nach Situation IV, AHV oder Unfallversicherung zuständig.
- Was zahlt die AHV an einen Rollstuhl?
- Wer das Referenzalter erreicht hat (oder die ganze Altersrente vorbezieht) und dauernd auf einen Rollstuhl angewiesen ist, erhält von der AHV an einen Rollstuhl ohne Motor maximal CHF 900.–, alle fünf Jahre neu beanspruchbar – unabhängig von Einkommen und Vermögen. Bei invaliditätsbedingt notwendiger Spezialversorgung sind bis zu CHF 1'840.– möglich, mit zusätzlichem Antidekubituskissen bis zu CHF 2'200.–. Auch Mietkosten können bis zum Höchstbetrag vergütet werden. Der Antrag erfolgt mit dem Formular 009.001 bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons.
- Übernimmt die IV meinen Rollstuhl?
- Ja – entsteht der Bedarf vor dem AHV-Referenzalter, übernimmt die Invalidenversicherung Rollstühle ohne Motor und Elektrorollstühle in einfacher, zweckmässiger Ausführung, in der Regel leihweise. Die Anmeldung erfolgt mit dem Formular 001.002 bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons. Ein zugesprochener Anspruch bleibt dank Besitzstandgarantie auch nach der Pensionierung bestehen.
- Kann ich einen Rollstuhl auch ohne Versicherung direkt kaufen?
- Ja. Bei vorübergehendem Bedarf – etwa nach einer Operation – oder als Zweitrollstuhl für Ferien und Ausflüge ist der Direktkauf oft die einfachste Lösung. Standardrollstühle gibt es bei saneq ab rund CHF 300.–, Leichtgewichtrollstühle ab rund CHF 430.–, ab Lager mit schneller Lieferung. Ergänzungsleistungen, Pro Senectute oder Pro Infirmis können je nach Situation zusätzlich Beiträge leisten.























